Recherche enthüllt Netzwerk illegaler Online-Casinos mit Fokus auf deutsche Nutzer
Geschrieben von Drew Braun · 23.8.2026

Recherche enthüllt Netzwerk illegaler Online-Casinos mit Fokus auf deutsche Nutzer

Ein investigativer Bericht des Bayerischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern deckt ein Netzwerk von etwa 120 nicht lizenzierten Online-Casinos auf, das gezielt deutsche Spieler anspricht, während die Infrastruktur über die in Zypern und Malta ansässige Firma Soft2Bet läuft, deren Gründer Uri Poliavich ist, und Marken wie Wazamba sowie Rabona umfasst.
Hintergründe der Untersuchung und beteiligte Akteure
Die Recherche zeigt, wie diese Plattformen zwischen 2020 und 2024 mehr als 600 Millionen Euro erwirtschaftet haben, wobei im Mai 2026 allein Millionen deutscher Besuche verzeichnet wurden, und die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Soft2Bet als technischen Dienstleister kennt, jedoch keine gerichtsverwertbaren Beweise für eine direkte Beteiligung vorliegen.
Beobachter stellen fest, dass die Betreiber Strukturen nutzen, die auf Zypern und Malta basieren, um den deutschen Markt zu bedienen, und die Plattformen mit aggressiven Methoden Nutzer anlocken, während die regulatorische Aufsicht durch die GGL auf technische Verbindungen beschränkt bleibt.
Finanzielle Dimensionen und Nutzerzugriffe
Zahlen aus der Untersuchung belegen, dass das Netzwerk über 600 Millionen Euro in vier Jahren generiert hat, und die Besuchsstatistiken für Mai 2026 verdeutlichen die anhaltende Reichweite mit Millionen Interaktionen aus Deutschland, obwohl diese Angebote keine gültige Lizenz für den hiesigen Markt besitzen.
Experten haben festgestellt, dass die Marken Wazamba und Rabona Teil dieses Systems sind, und die Infrastruktur von Soft2Bet die technischen Grundlagen liefert, was die Skalierung ermöglicht hat, während rechtliche Hürden eine unmittelbare Intervention erschweren.

Regulatorische Herausforderungen für die GGL
Die GGL ist sich der Rolle von Soft2Bet als technischer Anbieter bewusst, doch fehlen bislang ausreichende Beweise, um gerichtliche Schritte gegen eine direkte Beteiligung einzuleiten, und dies lässt die Behörde auf zusätzliche Ermittlungen angewiesen, während der Bericht im August 2026 weitere Aufmerksamkeit erregt.
Vertreter der Behörde verweisen auf die offizielle Seite der GGL, wo allgemeine Informationen zur Durchsetzung illegaler Glücksspielangebote bereitstehen, und die aktuelle Recherche liefert neue Impulse für laufende Prüfungen.
Auswirkungen auf den deutschen Markt und zukünftige Entwicklungen
Die ermittelten Daten illustrieren, wie nicht lizenzierte Anbieter mit gezielten Taktiken den Zugang zu deutschen Nutzern sichern, und die Verbindung zu Soft2Bet unterstreicht die internationale Dimension, die nationale Regulierungen vor Herausforderungen stellt.
Analysen zeigen, dass die Besuche im Mai 2026 die Reichweite bestätigen, und die GGL prüft weitere Schritte, um die rechtlichen Lücken zu schließen, während internationale Partner des BR an der Vertiefung der Erkenntnisse arbeiten.
Schlussfolgerung
Der Bericht des Bayerischen Rundfunks und seiner Partner liefert konkrete Einblicke in ein Netzwerk illegaler Online-Casinos mit Verbindungen zu Soft2Bet, und die dokumentierten Umsätze sowie Nutzerzahlen verdeutlichen die Dimensionen für den deutschen Raum, wobei die GGL auf erweiterte Beweislage angewiesen bleibt, um weitere Maßnahmen zu ergreifen.