GGL leitet formelle Prüfung gegen ADI Predictstreet wegen Werbeverstößen ein
Geschrieben von Sofia Butler · 10.7.2026

GGL leitet formelle Prüfung gegen ADI Predictstreet wegen Werbeverstößen ein

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat im Juli 2026 eine formelle Überprüfung des von Abu Dhabi finanzierten Prognosemarktbetreibers ADI Predictstreet eingeleitet und damit einen Prozess gestartet der Werbeaktivitäten auf Spielfeldrändern sowie in Übertragungen unter die Lupe nimmt wobei es um mögliche Verstöße gegen deutsche Lizenzvorschriften geht und ADI Predictstreet als offizieller Prognosepartner der FIFA für die Weltmeisterschaft 2026 fungiert.
Hintergründe zur Untersuchung
Beobachter haben festgestellt dass ADI Predictstreet Werbetafeln an Spielfeldrändern sowie in Sendungen nutzte obwohl der Betreiber über keine deutsche Lizenz verfügt und die Behörde prüft nun ob diese Maßnahmen als illegale Glücksspielangebote oder Werbung zu werten sind während gleichzeitig untersucht wird ob Nutzer aus Deutschland auf die Plattform zugreifen konnten.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Frage ob durch diese Werbemaßnahmen deutsche Vorschriften verletzt wurden und Experten der GGL sammeln Daten zu den Werbekampagnen um festzustellen inwieweit eine Lizenzpflicht bestand wobei der Betreiber nach Beginn der Prüfung deutsche Nutzer durch Geoblocking ausschloss.
Details zur regulatorischen Prüfung
Die GGL untersucht ob ADI Predictstreet durch die Platzierung von Werbung auf Spielfeldrändern und in Broadcasts gegen Regeln verstieß die für Anbieter ohne lokale Lizenz gelten und Berichte zeigen dass die Behörde dabei auch den Zugang deutscher Nutzer zur Plattform analysiert wobei der formelle Charakter der Untersuchung eine detaillierte Bewertung aller relevanten Werbeinhalte umfasst.
Und hier wird es interessant weil die Prüfung nach dem Start der Ermittlungen dazu führte dass ADI Predictstreet deutsche IP-Adressen blockierte was als direkte Reaktion auf die regulatorischen Schritte gilt und Behördenvertreter haben erklärt dass solche Maßnahmen Teil der Überwachung von Werbeaktivitäten im Glücksspielbereich sind.
Auswirkungen auf den Markt und den Betreiber
Marktteilnehmer beobachten dass die Untersuchung der GGL gegen ADI Predictstreet zeigt wie streng die deutschen Lizenzanforderungen gehandhabt werden und die Maßnahme des Geoblockings nach der Prüfung hat dazu geführt dass deutsche Nutzer keinen Zugriff mehr auf die Plattform haben während die FIFA-Partnerschaft für Prognosen zur Weltmeisterschaft 2026 weiterhin besteht.

Daten aus der laufenden Überprüfung deuten darauf hin dass Werbung ohne Lizenz als potenzielles Risiko für den Markt gilt und die GGL hat in diesem Zusammenhang betont dass sie alle Aspekte der Werbeplatzierung sowie der Zugangsmöglichkeiten prüft wobei der Betreiber seine Aktivitäten in Deutschland entsprechend angepasst hat.
Reaktionen und weitere Schritte
Vertreter der Behörde haben mitgeteilt dass die formelle Prüfung fortgesetzt wird und ADI Predictstreet hat durch das Geoblocking eine vorläufige Anpassung vorgenommen während die Untersuchung auch mögliche Verstöße gegen Werberichtlinien für Prognosemärkte einbezieht und Beobachter der Branche verfolgen die Entwicklungen genau.
Die GGL veröffentlicht regelmäßig Updates zu solchen Verfahren und die aktuelle Untersuchung gegen ADI Predictstreet dient als Beispiel für die Durchsetzung von Lizenzregeln im deutschen Glücksspielmarkt wobei der Fokus auf der Werbung in Sportübertragungen liegt.
Fazit
Die formelle Prüfung der GGL gegen ADI Predictstreet hat im Juli 2026 gezeigt wie Werbepraktiken ohne lokale Lizenz zu regulatorischen Konsequenzen führen können und der Betreiber hat durch Geoblocking auf die Untersuchung reagiert während die Analyse von Zugangsmöglichkeiten für deutsche Nutzer und potenziellen Verstößen weiterläuft und damit die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben im Fokus bleibt.